Diskuswurf Beschreibung Diskuswurf  
 
   
Beschreibung von Diskuswurf Infos zu Diskuswurf und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Diskuswerfen

Dieser Text beschreibt Diskuswerfen.


Der untere Text beinhaltet die Diskuswerfen Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Diskuswerfen Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Diskuswerfen fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Diskuswerfen möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Diskuswerfen Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Diskuswerfen beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Diskuswerfen. Fragen zu dem Thema Diskuswerfen können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Diskuswerfen Artikel

Den Diskuswurf als Wettkampf gibt es seit der Antike (sog. Diskos). Der Diskuswerfer selbst wurde als der Inbegriff des Athleten angesehen. Erstmals gab es das Diskuswerfen als olympische Disziplin bei den Spielen des Jahres 708 v. Chr. Er war Bestandteil der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit 1896 in Athen. Damals wurde von einem 60 mal 70 Zentimeter großen Podest geworfen.Seit 1907 werfen die Männer mit einem absolut runden, 2 Kilogramm schweren Diskus, der einen Radius von 11 cm besitzt. Der Diskus der Frauen wiegt ca. die Hälfte, was dazu führt, dass Frauen etwas weiter werfen als Männer. Von 1928 an, als die Frauen mit dem Diskuswurf bei den olympischen Spielen begannen, wurde aus einem Wurfkreis mit 2,5 Metern Durchmesser geworfen. Heute besteht ein Wettkampf aus sechs Runden. Absicht ist es, den Diskus so weit wie möglich zu schleudern. Ca. die beste gültige Weite eines Athleten zählt. Nach drei Runden qualifizieren sich die besten acht Athleten für die drei Finalrunden. Hier wird in der umgekehrten Reihenfolge des Rankings gestartet.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Aqualog, Southamerican Cichlids IV - Diskus und Skalare Ähnlich wie der Diskusatlas von Degen Das Buch ist ähnlich wie der bekannte Diskusatlas von Bernd Degen,der Vorteil bei diesem Buch dass ausser Diskus auch Skalare katalogisiert sind.

Geschichte

Der Diskus wird schon von Homer als kreisrunde, linsenförmige Scheibe aus Stein oder Metall genannt. Größe und Gewicht waren für Männer und Jungen verschieden. Das Gewicht lag sich zwischen 1,25 Kilogramm und 5,7 Kilogramm. Der Durchmesser lag zwischen 15,5 und 34 cm und die Stärke zwischen 4 und 13 mm. Meistens war er mit Schriften oder religiösen Zeichen verziert. Teilweise war er aber auch ca. als religiöse Opfergabe etc. gedacht, und es wurde nicht mit ihm geworfen. Der Kampf in dem Diskuswerfen wurde offiziell erstmals zu den olympischen Spielen um 708 v. Chr. ausgetragen. Damals musste der Athlet noch von einem 60 mal 70 Zentimeter großem Podest werfen. Der Diskuswerfer war damals der Inbegriff des Athleten und hoch angesehen, was mit daran lag, dass es den Diskuswurf - in dem Gegensatz zur Neuzeit - nie als Einzeldisziplin, sondern stets ca. in Kombination mit anderen Disziplinen gab. So war der Diskuswurf zu dem Beispiel ein Bestandteil des antiken Fünfkampfes. Diskuswurf stand 1896 bei den ersten neuzeitlichen Olympischen Spielen auf dem Programm. Geworfen wurde zunächst, wie Myron es gezeigt hatte, von einem Sockel herunter, dann bis 1912 ebenerdig mit dem linken und rechten Arm, und dann folgte die heute gebräuchliche Form: aus einem Ring (2,50 Meter Durchmesser) mit eineinhalb Umdrehungen. Disken wiegen heute 2 Kilogramm (für Frauen 1 Kilogramm). Sie werden aus Holz mit einem Metallring bzw. Metallkern gefertigt. Die Drehtechnik beim Diskuswerfen ist durch ihre Komplexität und dadurch, dass sie genau ausgeführt werden muss, extrem schwierig zu erlernen und zu perfektionieren. So erreichen die meisten professionellen Diskuswerfer ihre Bestweiten meist erst ab einem Alter von ungefähr 30 Jahren. Der erste offizielle Weltrekordhalter war Duncan aus den Vereinigte Staaten Amerika (47,58 Meter, 1912). Ende der siebziger Jahre kamen nicht ca. die Männer (zuerst Wolfgang Schmidt, DDR), sondern auch die Frauen (erstmals 1978 Evelyn Jahl, DDR) bereits deutlich über die 70-Metermarke hinaus. Beide hatten ihre Weiten damit ungefähr verdoppelt.

Buch-Tipp: Back to Nature, Handbuch für Diskus Diskusbuch der Superlative Dieses Buch vermittelt einen sehr guten Überblick über die verschiedensten Arten/Farbmixen von Diskusfischen. Es sticht hier besonders die Qualität der Bilder in das Auge, die seinen Betrachter sehr schnell von den wunderschönen Fischen träumen lässt. Aber nicht allein die Bilder machend Dick Au's Buch sein Geld wert,...

Grundlagen

Buch-Tipp: Discus II, MiniAtlas Gutes Buch für Züchter Dieses buch eignet sich sehr gut für Diskuszüchter oder aber auch für Halter die die verschiedenen Farbschläge interessieren. In diesem Buch werden die verschiedenen Diskus-Farbschläge mit Bild und Text zur Schau gestellt. Vorallem die Unterteilung macht ein schnelles Nachschlagen möglich....

Regeln

Mit der Gründung des IAAF (Internationaler Leichathletik Verband), 1912, wurden erstmals feste Regeln für den Diskuswurf festgelegt.

Buch-Tipp: Diskus Diskusbuch der Superlative Dieses Buch vermittelt einen sehr guten Überblick über die verschiedensten Arten/Farbmixen von Diskusfischen. Es sticht hier besonders die Qualität der Bilder in das Auge, die seinen Betrachter sehr schnell von den wunderschönen Fischen träumen lässt. Aber nicht allein die Bilder machend Dick Au's Buch sein Geld wert,...

Wettkampfablauf

Heute werden in einem regulären Wettkampf sechs Runden geworfen. Absicht ist es, den Diskus möglichst weit in einen vorgegebenen Sektor zu schleudern. Die beste der gültigen Weiten wird für den jeweiligen Werfer gezählt. Nach den ersten drei Runden qualifizieren sich die acht Athleten mit höchsten Weiten für das Finale, in welchem dann wieder drei Würfe ausgeübt werden. Hier wird allerdings in umgekehrter Reihenfolge des Rankings geworfen.

Buch-Tipp: Diskus (DATZ-Aquarienbücher) Tolle Sache Ich habe als Neuling in dem Bezug auf den Diskus die interessante Literatur gelesen. Die Texte sind leicht verständlich und logisch aufgebaut. Mir hat besonders gut die Bereitstellung von entsprechenden Bildern gefallen. Dieses Buch ist für Anfänger in der Diskuszucht und auch für Liebhaber eine interressante Empfehlung....

Ungültige Würfe

Ein Wurf ist ungültig, wenn:

  • Der Kreis nach vorn verlassen wurde (nach Beginn des Versuches).
  • Die Oberkante des Eisenringes oder der Boden außerhalb des Kreises während des Versuches berührt wurde.
  • Der Diskus nicht in dem Sektor landet.
  • Die Vorbereitungszeit überschritten wurde.
  • Der Kreis verlassen wurde, bevor der Diskus den Boden berührte.
  • Der Versuch nicht aus der Ruhestellung begonnen wurde.
Buch-Tipp: Diskus im Naturaquarium, Ratgeber Ein tolles Buch, das die Scheu vor Discus & Planzen nimmt. Die Bücher aus dem Bede-Verlag haben mich schon stets begeistert. So ist auch dieses Buch keine Ausnahme. Stets wieder liest man von Diskushaltern die ihre Fische ca. in "kahlen" Becken halten. Mancher versucht schließlich ein paar Pflanzen zu halten, hier wird aber jegliche...

Gerät

Der Diskus ist bei Wettkämpfen auf ein Gewicht von zwei Kilogramm bei den Männern und einem Kilogramm bei den Frauen genormt. Der Diskus besteht normalerweise bei Wettkämpfen aus Holz, besitzt einen Einfassungsring aus Metall mit abgerundeter Außenkante und in der Mitte beidseitig einen Metalleinsatz. Moderne Geräte werden auch aus Kohlefasern oder Verbundwerkstoffen gefertigt und mit Hilfe von Computern in ihren Flug Merkmale optimiert. Bei guten Technikern unter den Athleten kann das eine spürbare Steigerung der Weiten bewirken, u.a. weil die Masseverteilung besser als beim Holzdiskus variiert werden und der größte Teil der Masse in den Einfassungsring verlagert werden kann. Bei den Männern hat der Diskus einen Durchmesser von 21,9 bis 22,1 cm und eine Höhe von 4,4 bis 4,6 cm in der Mitte. Bei Frauen hat der Diskus einen Durchmesser von 18,0 bis 18,2 cm und ist 3,7 bis 3,9 cm hoch. Bei Männern und Frauen beträgt der Durchmesser des Metalleinsatzes in der Mitte der Holzscheibe 5,0 bis 5,7 cm und der Radius ungefähr 0,6 cm. Der Metalleinsatz kann außerdem zur Nachtarierung des Gerätes genutzt werden, was bei den optimierten Geräten aus modernen Verbundwerkstoffen allerdings nicht mehr unbedingt nötig ist. Der Diskus muss symmetrisch sein; die beiden Seiten dürfen sich nicht unterscheiden.

Buch-Tipp: Diskusjahrbuch 2008 Jahrbuch 2008 - super für Diskusfreunde Jedes Jahr eine Freude dieses gute Buch zu lesen und zu sammeln. Viel Info um unser Hobby zu dem fairen Preis.

Feld

Der Athlet muss den Diskus in einen vorgegebenen Sektor schleudern, der in der Länge stets breiter wird. Der Sektor hat die Form eines gleichschenkligen Dreiecks, welches am Wurfkreismittelpunkt mit einem Winkel von 40° ansetzt und sich dann stets weiter in dem Winkel von 40° öffnet. Der Wurfring hat einen Durchmesser von 2,5 m und wird von einem ungefähr 70-80 mm hohem Metallring umgeben. Hinter dem Werfer befindet sich zu dem Schutze des Publikum und der anderen Spieler ein hohes, massives Metallgitter.

Buch-Tipp: Gesunde Diskus und Großcichliden, Bd.1 Ein Buch das jeder Diskus-Aquarianer haben sollte! Dieses Buch sollte jeder haben der sich mit Diskus und anderen Großcichliden beschäftigt.

Physik des Diskuswurfs

Die Bahnkurve, die der Diskus bei einem Wurf zurücklegt, unterliegt den Gesetzten der Physik. Dabei sind drei Effekte zu berücksichtigen:

  1. Der Kreiseleffekt:Da der Diskus beim Wurf eine Rotation um die Symmetrieachse erfährt, verhält er sich wie ein Kreisel. Das bedeutet, dass die geworfene Scheibe sehr stabil "in der Luft liegt"; die Drehachse ist bestrebt, ihre Richtung beizubehalten.
  2. Die Wurfparabel: Wenn man die Luft vernachlässigt, beschreibt der Diskus eine Parabel als Flugbahn. Diese ist leicht asymmetrisch, weil sich der Abwurfpunkt etwas höher befindet (ca. in Höhe des gestreckten Armes des Athleten) als der Auftreffpunkt. Daher erreicht man die maximale Weite mit einem Wurfwinkel von knapp unter 45°. Selbstverständlich ist die Entfernung auch von der Abwurfgeschwindigkeit abhängig.
  3. Diskuswerfen Beschreibung
    Diskuswerfen Beschreibung
    Aerodynamik des Diskuswurfs
    Die Aerodynamik: Aufgrund seiner Form wirkt auf den Diskus eine durch die Luftströmung verursachte Auftriebskraft (so ähnlich wie das auch bei einem Flugzeugflügel der Fall ist). Diese Auftriebskraft setzt am Formschwerpunkt an, der in diesem Fall mit dem geometrischen Mittelpunkt und auch mit dem Schwerpunkt des Diskus übereinstimmt. Die Kraft ist umso größer, je steiler die Scheibe gegenüber der Flugrichtung geneigt ist. Bei einem optimal geworfenen Diskus ist dieser Neigungswinkel am Beginn der Wurfbahn noch negativ (ca. -10°), das heißt er erhält hier noch einen Abtrieb (also eine Kraft, die ihn nach unten zieht). Das ändert sich jedoch bald, da der Diskus aufgrund der Rotation die Lage in dem Raum nicht ändert. Dadurch erfährt er in dem zweiten und dritten Drittel der Flugbahn einen stets stärker werdenden Auftrieb.
Buch-Tipp: Gesunde Diskus und andere Cichliden, Bd.2 Umfassendes Werk über Chichlidenkrankheiten Der Band 2 beschäftigt sich hauptsächlich mit der richtigen Diagnose sowie die einzuleitende Bekämpfung von Krankheiten. Sehr hilfreich sind die zahlreichen guten Fotos sowie die detailierten Beschreibungen des Autors. Keinesfalls aber sollte der Band 2 als alleinstehndes Werk betrachtet werden. Viele Zusammenhänge...

Die Technik

Buch-Tipp: MiniAtlas Discus Der Discus "Guide" !!! Über 600 Varianten moderner Diskusfische Modern gegliedert nach den 13 Kategorien internationaler Diskuschampionate ist er zudem ein idealer Begleiter für professionelle und ambitionierte Diskuszüchter. 320 Seiten. ISBN-Nr.

Phasen des Diskuswurfes

Die Technik des Diskuswurfes besteht aus einer Drehung um die eigene Achse. Um den Diskus unter den eben genannten Bedingungen möglichst kräftig zu beschleunigen, müssen viele Aspekte beachtet werden. Außerdem kann man die relativ flüssig aussehende Drehbewegung in verschiedene Phasen unterteilen.

Buch-Tipp: Ratgeber, Rund um den Diskus Sehr informativer Ratgeber Für den Diskusfreund, besonders den Anfänger, sollte dieses Buch zur Pflichtlektüre gehören. Aber auch manch "alter Hase" findet hier noch zahlreiche nützliche Informationen. Besonders gelungen sind die Kapitel über Fütterung, Zucht und Krankheiten. Auch auf die Vergesellschaftung der Diskusfische wird hier eingegangen....

Das Halten des Gerätes

Der Diskus liegt auf den letzten Fingergliedern, der Schwerpunkt befindet sich zwischen Zeige- und Mittelfinger. Durch eine leichte Beugung in dem Handgelenk berührt der obere Diskusrand den Unterarm. Dies verhindert das Herausfallen bei den Bewegungen und sorgt für die notwendige Lockerheit der Muskeln.

Die Ausgangsstellung

In der Ausgangsstellung zeigt der Rücken des Sportlers in Wurfrichtung. Er steht am hinteren Kreisrand. Die Beine stehen etwas über Schulterbreite auseinander. In einer lockeren, leicht sitzenden Haltung ruht das Körpergewicht auf beiden Beinen. Der Arm mit dem Diskus hängt locker pendelnd seitlich am Körper herab.

Der Anschwung

Die Anschwungbewegung dient dazu, einen möglichst langen Weg für den Diskus zu erhalten. Die Weite des Anschwunges hängt entscheidend von der Beinstellung und der Beweglichkeit des Sportlers ab. Sie ist für den optimalen Radius der Diskusbahn wichtig. Zunächst bringt der Sportler den Diskus unter Verlagerung seines Körpergewichtes nach links, um ihn unmittelbar anschließend mit gestrecktem Wurfarm möglichst weit nach hinten in Schulterhöhe zu schwingen (Anschwung). Die Schwungbe-wegung sollte locker und ruhig ausgeführt werden. Kopf, Rumpf und Gegenarm unterstützen diese Bewegung. Die Ferse des linken Beines wird leicht angehoben. Der Oberkörper bleibt aufrecht.

Die Drehung

Durch die Drehung wird der Diskus auf einem möglichst langen Weg fortlaufend beschleunigt. In der ersten Phase werden Körper des Werfers und der Diskus gemeinsam beschleunigt, in der zweiten wird während der Umdrehung das Gerät durch die Beine überholt, wodurch sich eine Vergrößerung der Verwringung zwischen Schulter- und Beckenachse ergibt. Bei der Drehung beginnt sich das linke Bein auf dem Fußballen in Wurfrichtung zu drehen. Das Körpergewicht befindet sich jetzt zwischen beiden Beinen. Sobald das linke Bein einen Winkel von etwa 120° zur Wurfrichtung erreicht hat, drückt sich das rechte vom Boden ab, was zu einer Gewichtsverlagerung auf das in Wurfrichtung drehende linke Bein führt. Der Fuß des leicht gebeugten rechten Beines bewegt sich auf einem optimalen Radius in Richtung des vorderen Kreisrandes. Durch diesen relativ großen Abstand zwischen rechtem Fuß und Wurfarm kommt es zu einer besseren Verwringung während der Drehung. Sobald die Körperfront in Wurfrichtung weist, hebt der linke Fuß vom Boden ab. Dadurch entsteht die Flugphase der Drehung: Der Werfer bewegt sich vorwärts und führt gleichzeitig eine Drehbewegung aus. Letzteres wird durch ein Einwärtsdrehen des rechten Fußes unterstützt. Nachdem das gebeugte rechte Bein auf dem vorderen Teil des Fußes etwa in Kreismitte aufgesetzt hat, wird das linke Bein auf möglichst kurzem Weg nach vorn gebracht und vor dem rechten, etwa parallel dazu, mit der Innenkante des Fußes aktiv aufgesetzt. Das rechte Knie sollte bei der Landung die gleiche Winkelstellung einnehmen wie zu Beginn der Umdrehung vor dem Anreißen des Oberschenkels. Die Landung der Beine erfolgt kurz nacheinander. In dem Verlauf der Drehung bewegt sich die Schulterachse parallel zu dem Erdboden. Der Rücken der Wurfhand zeigt ständig nach oben.

Die Wurfauslage

Der Werfer muss sich nach der Umdrehung in einer guten Gleichgewichtslage befinden, damit er seine Kraft voll auf den Diskus übertragen kann. Das Körpergewicht ruht auf dem gebeugten rechten Bein. Der in der Kreismitte aufgesetzte rechte Fuß steht in einem Winkel von ungefähr 140° zur Wurfrichtung. Das linke Bein hat leicht gebeugt mit der Innenkante des Fußes aufgesetzt. Die Größe der Wurfauslage sollte ungefähr 80 cm betragen. Der linke Fuß steht etwa 10 cm vom Kreisrand und etwa 10 bis 15 cm links der Mittellinie des Kreises. Der Winkel zwischen der Wurfrichtung und dem linken Fuß beträgt ungefähr 90 °. Da der Arm mit dem Diskus noch weit hinter dem Körper zurück ist, verbleibt für das Gerät bis zu dem Abwurf ein Weg von ungefähr 270°. Die rechte Hüfte befindet sich vor der rechten Schulter, dadurch kommt es zu einer Verwringung der rechten Körperseite. Der Oberkörper ist aufrecht, die linke Körperseite bildet von Fuß bis Schulter eine Gerade. Die Verwringung der rechten Körperseite entsteht zu dem einen zwischen der Schulter- und Beckenachse, zu dem anderen zwischen Schulter und Wurfarm. Die Spannung muss beibehalten werden und löst sich erst in dem Abwurf.

Die Abwurfbewegung

In dieser Stellung beginnt die explosive Dreh-Streckbewegung des hinteren Beines, die ? unterstützt vom Drehimpuls des linken Armes ? die rechte Hüfte und die rechte Schulter nach vorne bringt. Beide Beine sollen ?unter dem Wurf? sein. Wenn das Körpergewicht über das linke Bein kommt, gelangen Becken- und Schulterachse in Wurfrichtung. Anschließend erfolgt der Abwurf mit langem Wurfarm in Schulterhöhe. Er wird von der Streckbewegung beider Beine unterstützt. Für einen Moment befinden sich beide Beine in der Luft. In dem Zeitpunkt des Abwurfes wird die linke Körperhälfte festgestellt, so dass der Kraftimpuls geradlinig in Wurfrichtung fortgeführt werden kann. Beim Abwurf weist der Handrücken nach oben, und der Diskus rollt über den Zeigefinger ab. Durch die Rotation erhält der Diskus Flugstabilität.

Das Abfangen

Das Abfangen des Körperschwunges erfolgt durch Umspringen der Beine. Das rechte Bein kommt dabei nach vorn an den Kreisrand, mit dem Kniegelenk wird das Körpergewicht abgefangen. Es soll erst umgesprungen werden, wenn das Gerät die Wurfhand verlassen hat.

Häufig begangene Fehler

Hauptfehler 1

Der Spannungsaufbau in der Hauptbeschleunigungsphase entspricht nicht den Anforderungen. Die Beine sind im Falle schneller als die Arme. Dadurch wird der Diskus nicht genügend gleichmäßig beschleunigt.

Hauptfehler 2

Der Fußaufsatz in der Ringmitte ist zu passiv. Da ein Weiterdrehen des rechten Fußes/ des Knies ca. bei Ballenaufsatz gelingt, wird die Wurfbewegung unterbrochen. Dies führt zu einer ungleichmäßigen, schlechten Beschleunigung des Gerätes

Hauptfehler 3

Die Drehbewegung erfolgt zu oberkörperbetont, das heißt, auf das in diesem Teil der Beschleunigungsphase Last tragende linke Bein wird ca. ein kleiner Teil des Gewichtes verlagert. Dadurch wird der Rest der Drehbewegung nicht mehr sanft genug.


Diskuswerfen Beschreibung Olympiasieger in dem Diskuswerfen
1896: Robert Garrett | 1900: Rudolf Bauer | 1904: Martin Sheridan | 1908: Martin Sheridan | 1912: Armas Taipale | 1920: Elmer Niklander | 1924: Clarence Houser | 1928: Clarence Houser | 1932: John Anderson | 1936: Kenneth Carpenter | 1948: Adolfo Consolini | 1952: Sim Iness | 1956: Al Oerter | 1960: Al Oerter | 1964: Al Oerter | 1968: Al Oerter | 1972: Ludvik Danek | 1976: Mac Wilkins | 1980: Viktor Raschtschupkin | 1984: Rolf Danneberg | 1988: Jürgen Schult | 1992: Romas Ubartas | 1996: Lars Riedel | 2000: Virgilijus Alekna | 2004: Virgilijus Alekna


Diskuswerfen Beschreibung Olympiasiegerinnen in dem Diskuswerfen

1928: Halina Kompacka | 1932: Lilian Copeland | 1936: Gisela Mauermayer | 1948: Micheline Ostermeyer | 1952: Nina Romaschkowa | 1956: Olga Fikotová | 1960: Nina Ponomarjewa | 1964: Tamara Press | 1968: Lia Manoliu | 1972: Faina Melnik | 1976: Evelin Schlaak | 1980: Evelin Jahl | 1984: Ria Stalman | 1988: Marina Hellmann | 1992: Maritza Martén | 1996: Ilke Wyludda | 2000: Ellina Zwerewa | 2004: Natalia Sadowa



Weiteres zu dem Artikel Diskuswerfen

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Aspekte, Bewegungen, Boden, Kampf, Landung, Mitte, Mittelpunkt, Myron, Radius, Schwerpunkt, Spieler, Sportler, Stellung, Technik, Wettkampf, Wolfgang
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Diskuswerfen' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Diskuswerfen Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Diskuswerfen' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Diskuswerfen' und 'Diskuswerfen' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Diskuswerfen' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 1.438 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 19:31:08
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 16:45, 13. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Diskuswerfen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 1.438 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 17.05.2008 um 19:31:09
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 16:45, 13. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008